13. Mai 2009


„Mit Baumwolle in die Katastrophe?“


Eine Veranstaltung von hamburg mal fair und der Verbraucherzentrale Hamburg



Bei einem kurzen Rundgang durch die Geschichte der Kleidungsfasern erläuterte Ulrike Ott von Marlowe Nature , wie es dazu kam, dass Baumwolle der am meisten genutzte Rohstoff für unsere Textilien wurde. Mit eindrucksvollen Zahlen und Beispielen veranschauchlichte sie die sozialen und ökologischen Folgen des konventionellen Baumwollanbaus.

Der Film „100% Baumwolle – Made in India“ (2002; Altmeier/Hornung) schilderte den massiven Pestizideinsatz auf den indischen Baumwollfeldern und berichtete vom Leiden der dortigen Baumwollbauern.

Im anschließenden Gespräch klärten Frau Ott und die Veranstalter über Alternativen auf (Anbau von Bio-Baumwolle, „saubere“ Produktion und Fairer Handel mit Textilien), erläutern die verschiedene Produktionsstufen und –wege der Kleidungsstücke und beantworten Fragen der Verbraucher/innen. Anschauungsmaterialien (Baumwollkapseln, Rohbaumwolle, fair produzierte T-Shirts und Jeans u.a.) machten das Gehörte auch sinnlich erfahrbar.

Die Veranstalter im Gespräch mit der Designerin Renata Brink

Die Veranstalter im Gespräch mit der Designerin Renata Brink


Ulrike Ott erläutert den Baumwollanbau

Ulrike Ott erläutert den Baumwollanbau