Make Chocolate Fair!



Kaum jemand kann der Versuchung von Schokolade widerstehen. Doch der süße Genuss hat einen bitteren Beigeschmack: Während Schokoladenhersteller hohe Gewinne erwirtschaften, leiden viele Kakaobauern und -bäuerinnen (vor allem) in Westafrika unter menschenunwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Dazu zählen
• unfaire Kakaopreise und ein niedriges und unsicheres Einkommen, die ein Leben in extremer Armut bedeuten,
• extreme Abhängigkeit von stark schwankenden Kakaopreisen,
• menschenverachtende Arbeitsbedingungen wie gefährliche Arbeit ohne Gesundheitsschutz, exzessive Überstunden sowie mangelhafte Ernährung
• und ausbeuterische Kinderarbeit auf Kakaoplantagen.


Make Chocolate Fair!



Die Kampagne Make Chocolate Fair! ist angetreten, um den globalen Ungerechtigkeiten im Kakaoanbau etwas entgegenzusetzen. Sie richtet sich an die Schokoladenunternehmen und fordert sie dazu auf, unverzüglich verantwortliche Schritte zur Verbesserung der Situation der Kakaobauern zu unternehmen.


Make Chocolate Fair! fordert von den europäischen Schokoladenunternehmen:



• Eine faire Bezahlung von Kakaobauern und -bäuerinnen und ihren ArbeiterInnen.
• Die Einhaltung der Menschen- und Arbeitsrechte entlang der gesamten Kakao-Wertschöpfungskette und die Ablehnung ausbeuterischer Kinderarbeit.
• Die Unterstützung von Kakaobauern und -bäuerinnen bei der Umsetzung einer nachhaltigen und diversifizierten Landwirtschaft.
• Die Anwendung eines unabhängigen Zertifizierungs- und Kontrollsystems.

Wer steht hinter Make Chocolate Fair!?
Make Chocolate Fair! ist eine europäische Kampagne von mehreren Organisationen in 16 europäischen Ländern. Die Kampagne wird international von einer wachsenden Zahl von Menschen und Organisationen aus Europa, Afrika und Lateinamerika getragen. INKOTA koordiniert die Kampagne in Deutschland. Auch wir von hamburg mal fair sind aktiv dabei. Haltet die Augen auf: so manch Wundersames wird auf Hamburgs Straßen geschehen – für faire Schokolade und ein gerechtes Miteinander!