14. Juli 2009


„Saubere Sachen“ – Informationsabend zu Green Fashion mit Kirsten Brodde



Woran erkennt man „grüne Kleidung“? Und kann man sich die überhaupt leisten? Mit diesen und anderen Fragen hat sich die Journalistin und langjährige Greenpeace Redakteurin Kirsten Brodde auseinander gesetzt. Am 14. Juli erzählte sie in der Verbraucherzentrale von ihren persönlichen Erfahrungen in der Öko-Fair Szene und dem in den letzten Jahren deutlich gewachsenen Markt für öko-faire Kleidung. Allerdings wurde auch deutlich, dass ein Produkt, das unter ökologischen und menschenwürdigen Bedingungen hergestellt wird, nur schwer als solches erkennbar ist. Die Kundinnen und Kunden müssen sich durch einen wahren Label-Dschungel kämpfen, in dem es von irreführenden Formulierungen und laschen Kontrollen nur so wimmelt.

Kirsten Brodde erklärte die Vor- und Nachteile einiger Labels und sprach sich deutlich für ein einziges Siegel aus, das den Kunden die Suche nach grüner und fairer Kleidung erleichtert. Langfristig müsse öko-faire Kleidung allerdings Standard werden und deswegen ein Siegel überflüssig machen. Am Ende der Veranstaltung beantwortete die Journalistin Fragen der Teilnehmer/innen und bekam von hamburg mal fair ein T-Shirt aus der hmf-Kollektion geschenkt, über das sie sich sehr freute – auch wenn sie zugab, sich vor öko-fairen Shirts kaum retten zu können.

Kirsten Brodde trägt hmf-fair

Kirsten Brodde trägt hmf-fair

Ihre Erkenntnisse zum Thema öko-faire-Textilien hat Kirsten Brodde in einem Buch festgehalten: „ Saubere Sachen – Wie man grüne Mode findet und sich vor Öko-Etikettenschwindel schützt“ (siehe auch: www.kirstenbrodde.de)