9. Juli 2015



Gerechtigkeit ausgebootet – Poetry Slam unter dem Motto Mensch.Macht.Handel.Fair



Unser dritter Poetry Slam am 09. Juli 2015 war einfach grandios. Die Amphore war brechend voll und das Publikum hat getobt. Die Wortbeiträge gingen von politisch über tiefsinnig bis hin zu sehr komisch und brachten die Themen Macht, (Un)Gerechtigkeit und Verteilung auf den Punkt. Es ging um Konsumgewohnheiten, Einstellungen, Flüchtlingsproblematik und unser Erbe als Teil einer Konsumgesellschaft. So wurde aus sehr verschiedenen Blickwinkeln auf das Thema „Macht.Fair.Teilung“ geblickt und etliche Anregungen zum Nachdenken gegeben.

Wir möchten uns ganz herzlich bei den vier Slammer_innen bedanken, die den Abend so lebendig haben werden lassen. Rasmus Blohm hat als Moderator auf eine sehr anregende und spaßige Weise durch den Abend geführt und einen sehr wertschätzenden Umgang mit allen Beteiligten gepflegt. Die musikalische Untermalung von DJ C2 Datei hat den Abend dann noch vollständig abgerundet.

Impressionen in Bild und Ton folgen hier auf der Website!

Den Text des Gewinners Nils Petersen könnt ihr hier runterladen.

Mit dem Poetry Slam möchte hamburg mal fair einen Beitrag zu der Kampagne des Weltladen-Dachverbandes und des Forums Fairer Handel „Mensch.Macht.Handel.Fair“ leisten. Unsere Alltagsprodukte – seien es Südfrüchte, Textilien oder elektronische Geräte – haben meistens einen langen und verzweigten Herstellungsweg hinter sich. Immer wieder werden schwere Verletzungen von Menschen- und Arbeitsrechten entlang globaler Lieferketten bekannt. Auch deutsche Unternehmen sind direkt oder indirekt daran beteiligt oder profitieren davon. Bislang gibt es keine verbindlichen menschenrechtlichen Verpflichtungen für Unternehmen und es ist kaum möglich, sie bei Menschenrechtsverstößen oder Umweltschäden zur Rechenschaft zu ziehen. Die deutsche Gesetzgebung muss bestehende Grauzonen unbedingt beseitigen, um Mensch und Umwelt besser zu schützen. Dies fordert das Forum Fairer Handel gemeinsam mit dem Weltladen-Dachverband in der Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“.