Kaffee

… schon das Wort spricht unsere Sinne an: der intensive Geruch, der anregende Geschmack verbinden sich zu einem Wohgefühl, das wir gerne teilen. Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen, 148 Liter konsumieren wir im Jahr. Das ist fast ein Halber Liter jeden Tag.
Um den globalen Kaffeedurst zu befriedigen, arbeiten 25 Millionen Kaffeebauern weltweit und kümmern sich intensiv um die empfindlichen Bohnen. Für viele Länder des Südens ist die Kaffeeproduktion ein wichtiger Wirtschaftszweig. Und doch sind damit Lebens- und Arbeitsbedingungen verknüpft, die ein menschenwürdiges Leben kaum zulassen, und auch die Umwelt leidet.

Kaffeebauer aus Peru

Denken ist kein kalter Kaffee.

Was sich früher pathetisch Kolonialwaren nannte, ist heute Regalware im Supermarkt. Nur für Nachdenkliche selten super. Für alle, die sich nicht nur als Konsument sehen. Sondern ebenso als Mensch.
Damit wir diese Produkte billig einkaufen können, müssen sie noch billiger hergestellt werden. Der Preis dafür ist hoch – zu hoch, um Arbeits- und Lebensbedingungen zu rechtfertigen, die hierzulande keiner akzeptieren würde. Bedingungen, wie sie in den Ländern des Südens Alltag sind.

Fairänderung fördern – Hamburger Fairmaster trinken und genießen

Mit dem Hamburger Fairmaster verbinden sich Kaffee-Genießer der Hansestadt mit Produzenten in Nigaragua, Mexico und Guatemala.
Dieser Kaffee unterstützt die Existenzsicherung der Kleinbauern und ihrer Genossenschaften durch faire Handelsbeziehungen. Dazu gehören eine langfristige Zusammenarbeit, intensive Beratung und stabile Abnahmepreise deutlich über Weltmarktniveau.

Für den Hamburger Fairmaster werden ausschließlich Hochland-Arabica-Bohnen verwendet. Kontrolliert biologisch angebaut, bei niedriger Temperatur schonend geröstet und auf da Hamburger Wasser abgestimmt, entfaltet er seinen ausgeprägt milden und aromatischen Geschmack.

Der Hamburger Fairmaster ist 2003 als gemeinsames Projekt von el rojito e.V., Süd-Nord-Kontor GmbH, Nicaragua Verein Hamburg e.V., Aktionszentrum 3. Welt e.V., Mobile Bildung e.V. und dynamo trikont e.V. ins Leben gerufen worden.

Der Hamburger Fairmaster verbindet Hamburg mit León.

Von jedem Päckchen geht ein Teil des Erlöses an das Straßenkinderprojekt „Las Tias“ in Hamburgs Partnerstadt León (Nicaragua). Mit vielen Angeboten wie schulischen Hilfen, Mittagessen und Kultur werden Alternativen zur Kinderarbeit entwickelt und Lebenschancen eröffnet.
Mehr Informationen über Nicaragua, die Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und León und das Projekt „LAS TIAS“ erhalten Sie beim Nicaragua-Verein.