BAUMWOLLE


Wir tragen sie wie unsere zweite Haut und wollen uns darin wohlfühlen: Kleidung.
Im Verbrauch von Textilien sind die Deutschen Weltmeister. Dabei ist Kleidung aus Baumwolle alles andere als anziehend. Der enorme Pestizideinsatz auf den Baumwollfeldern in Asien, Afrika und Lateinamerika macht das weiße Gold zur dreckigsten Pflanze der Welt. Die Pflanzengifte gefährden die Gesundheit von Bäuerinnen und Erntehelfern. Unzureichende Löhne und miserable Arbeitsbedingungen kennzeichnen den Produktionsalltag in der Textilindustrie. Fehlendes Verantwortungsgefühl bei Herstellern und Händlern drücken die Preise immer weiter und lassen keine Verbesserung zu.

Für die Einhaltung elementarer Menschenrechte in der Bekleidungsindustrie:
Die "Kampagne für Saubere Kleidung" setzt sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie ein. Sie fordert dabei die Einhaltung elementarer Menschen- und Arbeitsrechte, wie sie von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) der Vereinten Nationen in den Kernarbeitsnormen festgeschrieben sind. Die Normen beinhalten unter anderem ein Diskriminierungsverbot und das Recht auf Vereinigungsfreiheit und Tarifverhandlungen.

Weitere Informationen zu Sozialstandards in der Textil- und Bekleidungsindustrie finden Sie bei:

- der Kampagne für Saubere Kleidung in Deutschland
- dem Verein Vamos, der sich u. a. mit Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Sportbekleidung beschäftigt
- dem Verein INKOTA, der mit verschiedenen Aktivitäten die Kampagne für Saubere Kleidung unterstützt
- der Christlichen Initiative Romero, die sich insbesondere mit den Arbeitsbedingungen in Textilfabriken in Mittelamerika auseinandersetzt
- dem Verein Terre des Femmes, der sich im Rahmen der Kampagne für Saubere Kleidung gegen die dramatischen Verletzungen wirtschaftlicher und sozialer Rechte von Frauen in der Textilindustrie einsetzt
- der Fair Wear Foundation, die ein Auditierungssystem für Textilverarbeitungsbetriebe entwickelt hat


Kleidung aus Fairem Handel und Bio-Baumwolle ist ist gut für Mensch und Umwelt.


Mit der Aktion „Hamburg trägt fair!“ hat hamburg mal fair in den Jahren 2008-2009 mit Bildungsangeboten, Modenschauen, öffentlichen Veranstaltungen und einem Designwettbewerb über diese Verhältnisse aufgeklärt und für Fair und Green Fashion geworben.

Die T-Shirt-Kollektion von hamburg mal fair, von der aktuell nur noch wenige Restexemplare vorhanden sind, ist weiter unten auf dieser Seite zu sehen.

Bei Fairtrade Kleidung werden faire Preise für Baumwolle gezahlt. Ausbeuterische Kinderarbeit ist sowohl auf den Baumwollfeldern als auch in der Weiterverarbeitung und im gesamten Produktionprozess verboten. Existenzsichernde Löhne und feste Beschäftigungsverhältnisse sind ebenso selbstverständlich wie menschenwürdige Arbeitsbedingungen, das Recht auf Vereinigungsfreiheit und keine Dsikriminierung. Eine umweltverträgliche Herstellung wird gefördert.

Der Bio-Anbau von Baumwolle verzichtet auf den Einsatz von Pestiziden und baut auf lokal angepasste Landwirtschaftsmethoden und traditionelles Wissen. Das schont die Gesundheit der Menschen und sorgt für ein verbessertes Einkommen der Farmer. Besonders Frauen profitieren vom Bio-Anbau. Chemikalien verseuchen nicht länger das Wasser, der Boden wird fruchtbarer und die Artenvielfalt steigt. Bio-Anbau hilft auch aus der Schuldenfalle, denn die Bauern müssen keine Kredite für teure Pestizide und Kunstdünger aufnehmen.

Weitere Informationen zum Fairen Handel mit Baumwolle und Fair Fashion:
- über Fairtrade Baumwoll-Produkte bei Fairtrade Deutschland
- Lamu Lamu, ein öko-faires Textillabel der Katholischen Landjugendbewegung
- Baumwollprojekt des Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany)


Fairness in Mode bringen


Mit fair gehandelten Hamburg-Shirts aus Bio-Baumwolle und sozial gerechter Produktion zeigt hamburg mal fair, dass es anders geht .
Die gesamte Produktionskette der T-Shirts ist in Ägypten realisiert worden. Wesentliche Schritte wurden hierbei von der SEKEM-Gruppe durchgeführt, einem Pionier des biologischen Anbaus in Ägypten. Ihr Gründer, Dr. Ibrahim Abouleish, wurde u.a. mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Auch in der Weiterverarbeitung durch das zu SEKEM gehörende Unternehmen NatureTex wird ein menschenwürdiger, sozialverträglicher Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern praktiziert.
Bei den eingesetzten Methoden und Stoffen in der Weiterverarbeitung wurden höchste Ansprüche gestellt: Die hmf T-Shirts wurden nach den strengen Richtlinien des Internationalen Verbands der Textilwirtschaft (IVN) produziert. Dabei wird speziell darauf geachtet, nur Verarbeitungsmethoden und Farb- und andere Hilfsstoffe einzusetzen, die größtmöglichen Schutz für die Gesundheit der Verbraucher und die Umwelt bieten.

Insgesamt 8 unterschiedliche Motive und T-Shirts für Damen, Herren und Kinder in verschiedenen Farben machen es einfach, sich in ökofairer Mode zu kleiden. Mit besonderen Designs auf den T-Shirts wird ein Bezug zwischen dem Fairen Handel und Hamburg hergestellt. Sämtliche Motive der T-Shirt Kollektion wurden von der Designagentur "Delikatessen" aus Hamburg-Ottensen entworfen.

Auch zum Thema "Baumwolle und Textilien" bietet hamburg mal fair einen Lernkoffer an.

Wenige Restexemplare gibt es im Süd-Nord-Kontor für 5 €!


hamburg mal fair - Motive