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Guck ma‘ 2013/14 Ausschreibung


Das große Fotoprojekt


für Fairness und Fair Trade




Die dritte Runde ist beendet!




Fotowettbewerb 2013/14:



Mit dem renommierten Fotografen Christoph Siegert als Schirmherrn und Hamburger Profi-Fotografinnen und Fotografen wollen wir junge Menschen begeistern: Fürs Hingucken. Fürs Fotografieren. Für einen offenen Blick auf Fairness und Gerechtigkeit.

Mitmachen können alle Hamburgerinnen und Hamburger von 12 bis 21 Jahren.

Hier findet ihr alles über den Wettbewerb und warum sich Mitmachen lohnt, die Teilnahmebedingungen, das Anmeldeformuar und die Jury.


Einsendeschluss war: 02.06.2014



Das ist die Aufgabe:



Mach ein Foto oder mehrere (max. 6 Fotos als Einzelfotos oder Serie) über Fairness und Fair Trade: Was ist gerecht? Was ungerecht? Können Shirts und Schokolade unfair sein? Wie handelt man fair? global und alltäglich? Und was hat das mit mir zu tun?

Eingereicht werden können Fotos zu folgenden Themen:

Global.fair.handeln:
Was haben die Menschen von anderen Kontinenten mit deinem Leben zu tun? Wie können wir rund um den Globus fair miteinander umgehen? Was müssen wir dafür tun oder ändern? Bringe deine Vorstellungen vom globalen Fairen Handel(n) fotografisch auf den Punkt.

Faire Dinge:
Kinderarbeit, Ausbeutung und Lohndumping – davon hören wir fast täglich, wenn es um die Herstellung unserer Konsumprodukte geht. Können eine Schokolade oder ein Fußball überhaupt fair sein? Fair zu wem? Und wie sieht das aus? Fotografiere deine liebsten fairen Dinge!

Helden der Fairness:
Kennst du Menschen, die sich besonders fair verhalten? Die sich für Fair Trade oder mehr Fairness im Alltag engagieren? Setz deine ganz persönlichen Helden der Fairness fotografisch in Szene: in der Schule, im Weltladen, auf der Straße oder anderswo.

Un.Fairness im Alltag:
Jeden Tag werden wir mit kleinen und großen Ungerechtigkeiten konfrontiert. Wo und wann in deinem Alltag erlebst du, wie Menschen unfair handeln? Zeig‘ uns diese Situationen mit deinen Fotos.

„Notausgang freihalten“ - eine der Preisträgerarbeiten 2012/2013

„Notausgang freihalten“ – eine der Preisträgerarbeiten 2012/2013

Beim Brand in einer pakistanischen Textilfabrik kamen 250 Menschen ums Leben, weil die Notausgänge nicht zugänglich waren. Die meisten erstickten im Rauch. Die Plastiktüte eines Textilunternehmens steht für die Qualen der Opfer. „Notausgang freihalten“ von Wanja Böhme (15 Jahre) vom GanztagsGymnasium Klosterschule verdeutlicht diese Problematik.


Mitmachen lohnt sich:



Wieder steht ein Team von engagierten Hamburger Profi-Fotografinnen und -Fotografen als Unterstützer für „Guck ma‘“ bereit. Sie vermitteln Tipps und Ratschläge, wie die Teilnehmer ihre Ideen von Fairness und Fair Trade fotografisch umsetzen oder wie sie aus ihren Fotos noch mehr herausholen können. Dazu laden sie zu einem Besuch ins Studio ein oder kommen in die Schule oder zu einem Workshop.

Für die Erarbeitung des Themas Fairer Handel bietet hamburg mal fair Lernkoffer zum Ausleihen und Referenten an. Auch sie kommen in die Schule oder laden zu einem Besuch ins Süd-Nord-Kontor ein.

Alle Begleitangebote für Guck ma – Teilnehmer/innen kann man hier herunterladen.
Anfragen / Buchungen bei:

Friderike Seithel
hamburg mal fair
T: 040-88156799
guckma@hamburgmalfair.de

Eine Fachjury begutachtet alle eingereichten Beiträge und entscheidet über sechs besten Preisträgerarbeiten.
Die Vergabe weiterer Sonderpreise für außergewöhnliche Beiträge ist möglich.


Alle Preisträgerarbeiten werden bei einer großen


Sonderausstellung im September 2014


in der Hamburger Rathausdiele präsentiert.



Zusätzlich gewinnen die Preisträger/innen attraktive Sachpreise wie Fototechnik und -zubehör, Fair Trade Waren und Einkaufsgutscheine.

Alle Teilnehmenden werden zur


Gewinnerehrung und einem Senatsempfang mit


Staatsrat Wolfgang Schmidt


am 8. Juli 2014 um 12 Uhr


in den Kaisersaal des Hamburger Rathauses



geladen. Dort werden die Gewinner verkündet und ausgezeichnet, alle Teilnehmenden für ihr Engagement geehrt und die besten Fotobeiträge in einer Ausstellung präsentiert. Natürlich sorgen wir auch für die entsprechende Öffentlichkeitsarbeit.


Weitere Informationen:



Teilnahmebedingungen
Anmeldeformular

In unseren GUCK MA Foto Blog könnt ihr euch inhaltliche Anregungen holen, Themen diskutieren oder Erfahrungen austauschen.


Die Jury


Christoph Siegert (Studio Siegert) Fotograf und „Guck ma'“-Schirmherr
Fair Trade und Fotografie liegen mir beide sehr am Herzen.
Fotografie ist das Medium, um komplexe Sachverhalte symbolisch darzustellen. Meine Heimatstadt Hamburg hat schon immer gehandelt. Deshalb sollte Fairer Handel für uns Hamburger eine Selbstverständlichkeit sein.

Gunnar Zink, Fotoeditor (langjährig bei der Gruner&Jahr Bildagentur tätig)
Voraussetzung für faires Handeln ist die Wahrnehmung der Bedürfnisse Anderer. Fotografieren sensibilisiert und führt zu einer bewußteren Wahrnehmung von Umwelt und Mitmenschen.

Adelheid Iken (Hochschule für Angewandte Wissenschaften/HAW) Professorin für Interkulturelle Kommunikation
Fairer Handel ist nicht nur ein Gebot der Fairness gegenüber den Menschen und Gesellschaften, von deren Reichtümern und Kompetenzen wir schon viel zu lange profitieren, sondern auch ein wunderbares Konzept, über das junge Menschen aus unterschiedlichen Kulturen miteinander ins Gespräch kommen und solidarisch gemeinsam handeln können. Fotografien sind ein großartiger visueller Beleg für diese Idee.

Ulrich Rüter, freier Dozent, Autor und Fotografiehistoriker
Dieser Wettbewerb ruft dazu auf, die Welt mit offenen Augen zu sehen. Fairness und Fair Trade visuell ins Bild zu setzen, halte ich für eine spannende und wichtige Aufgabe, und ich freue mich schon jetzt auf die Ergebnisse.

Anke Butscher (ABC Consult) Politik- und Unternehmensberaterin
Hingucken und nicht weggucken: Der Faire Handel schaut hin – er thematisiert nicht zu akzeptierende Strukturen unserer Weltwirtschaft und bietet gut schmeckende, edle und anmutige Alternativen. Ebenso können Bilder hinschauen, aufdecken, stolpern lassen, anregen, sich mit der Gesellschaft, der Verteilung und in diesem Kontext Gerechtigkeitsfragen zu beschäftigen. Ich finde, eine gelungene Kombination.